Sunday Rockers (78)
NamePFGFTFTA3PF
Theresa Wagner2310050
Matthias Bernsteiner1680000
Bernhard Staud1571204
Sandra Döppes1132302
Ulrike Schirkonyer811412
Patrick Messe420001
Fabian Veider101200
Martin Prechtl000000
United Travellers (70)
NamePFGFTFTA3PF
Stefan Rendl2444441
Luisa Schmidt1442600
Eldin Kabaklija1241112
Simon Müller840002
Ines Barotanyi400011
Miriam Carl310000
Alexander Barotanyi311202
Michael Haberfellner210100
Spielbericht (Sunday Rockers)
Ein denkwürdiger Abend war das beim Finale der unteren 10.000 in der Geringer Gasse - dem Spiel um Platz 5. Die vielleicht sympathischsten Teams der Liga trafen aufeinander: die Sunday Rockers und die United Travelers lieferten sich ein heiß umkämpftes Duell.

Die Rockers beendeten die erste Halbzeit souverän mit 21 Punkten Vorsprung - angeführt durch den überragenden Moritz Bernsteiner (16 Punkte), der sogar seine College-Orientation Woche in den USA abgesagt hatte, um bei diesem wichtigen Spiel dabei zu sein. Und gerade als Stefan Rendl (24 Punkte) und die Travelers ein Rezept gegen die kompakte Zonenverteidigung des Gegners gefunden zu haben schienen, ließen die Rockers die "Terrybomb" platzen. Egal welchen Ball Theresa Wagner (23 Punkte) in die Finger bekam, die 3er fielen wie am Schnürchen. Könnte man ihr nach diesem Abend einen neuen Namen geben, dann wäre es mit Sicherheit Michael Stich - großes Tennis von der kleinen Österreicherin!

Doch im letzten Viertel machten es die Travellers noch einmal spannend. Dank des taktischen Kalküls von Eldin Kabaklija - der heute einmal mehr seine Coachingfahigkeiten unter Beweis stellte - sowie einem unerbittlichen fullcourt pressing kamen die Reisenden nochmal bis auf 4 Punkte heran.
Aber die Rockers behielten einen verhältnismäßig kühlen Kopf - nachdem ihnen selbiger von Coach Sandra Döppes ordentlich gewaschen wurde - und fuhren das Ding nach Hause.
Wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn beide Mannschaften in Bestbesetzung angetreten wären, werden wir wohl nie erfahren. Heute saßen die Rockers - nicht nur dank Bernhard Staud (15 Punkte) - am längeren Hebel.

So bleibt nur zu sagen, dass es wohl das Endspiel der Herzen war. Das war zumindest aus den Reihen der Zuschauer zu hören, die die Halle am Ende gar nicht verlassen wollten.

Ein Schiedsrichter, der lieber anonym bleiben wollte, wünschte sich jedenfalls eine ähnliche Leidenschaft für das andere Finale am 4. Juni.
Hoffen wir das beste!