R*Evolution (49)
NamePFGFTFTA3PF
Martin Heinisch1762410
Sebastian Brehm1571302
Géza Horváth824602
Djordje Slijepčević420001
Silvia Benini310002
Georg Dachgruber202603
Hannah Jöchl000000
Heidrun Rosic000003
Vienna Basketwolves (48)
NamePFGFTFTA3PF
Kadir Ulas2294905
Georgi Gogov1015713
Sebastian Eberth420002
Georg Salesny420003
Theres Hornyik310000
Claudia Lindner310000
Yusuf Sar210000
Albert Müller000005
Hans-Christian Schütze000000
Sanela Didic000000
Lucia Leitner000000
Spielbericht (R*Evolution)
Am Dienstagabend trafen sich Revolution und Basketwolves zum "Spiel der Woche" - von vornherein war klar, dass dieser Titel weniger aufgrund der zu erwartenden basketballerischen Ästhetik verliehen wurde (aber frei nach Roman Mählich: "sie machen ja nix schlimmes"), sondern viel eher wegen des vorhersehbaren Kampfes, den sich die PrügelknabInnen der Liga um einen der wenigen möglichen Siege liefern werden. Im ersten Spiel konnte sich Revolution knapp durchsetzen, man durfte gespannt sein, ob sie diesen Erfolg gegen eine verstärkte und voller Besetzung aufgelaufene Mannschaft der Basketwolves wiederholen können.
Das Spiel war wie erwartet von Anfang an umkämpft - nach einem ausgeglichenen ersten Viertel stand es 10:10, keine Tendenz erkennbar. In einem zusehends härter werdenden Spiel, das sich ab und an als eklektisches Sammelsurium der verschiedensten Sportarten (Ringen, Fußball usw) entpuppte, zeitweise aber auch als Basketball bezeichnet werden konnte, brachten die Wolves angeführt von dem entfesselt aufspielenden Kadir Ulas ein kleines Momentum auf ihre Seite und konnten sowohl das zweite, als auch das dritte Viertel um je 2 Punkte für sich entscheiden.
Die Entscheidung sollte also im 4. Viertel fallen - und tatsächlich gelang es Revolution nach und nach den zeitweise auf 7 Punkte angewachsenen Vorsprung bis zur 10. Minute auf 1 Punkt zu verringern. In der letzten Minute wurde das Spiel an die Freiwurflinie verlagert. Géza Horváth durfte als erster ran und verwarf beide Würfe, doch weigerte er sich, die vergebene Chance zu akzeptieren, schnappte sich den Rebound, wurde abermals gefoult und verwandelte beide Würfe souverän zum plus 1 für Revolution. Im Gegenzug wurde Ulas gefoult, doch konnte er keinen Nutzen daraus schlagen und verwarf beide - nach wie vor plus 1. Beim Rebound des zweiten Wurfes wurde Martin Heinisch gefoult und durfte - sichtlich angeschlagen - auch noch mal an die Linie ... beide daneben, weiterhin plus 1 und der letzte Angriff gehörte Wolves. Diesen gelang kein durchkommen durch die konzentrierte Defense von Revolution, die das Spiel schließlich denkbar knapp für sich entscheiden konnten.