United Travellers (76)
NamePFGFTFTA3PF
Stefan Rendl2223654
Mohamed Hamdi1552312
Simon Müller1530035
Tim Reinboth1050003
Miriam Carl620001
Stella Zilian620301
Alexander Barotanyi210202
Luisa Schmidt000000
Krusties Flying Circus (95)
NamePFGFTFTA3PF
Astrid Frey2790301
Jan Hulva22781002
Nawras Ahmadook1961423
Nebojša Gajić1623430
Rastko Acimovic720211
Davor Palcec420001
Julia Schreitl000000
Spielbericht (United Travellers)
Kurz nach dem offiziellen Frühlingsbeginn, zu mindestens den Astronomen zufolge, trafen die Krusties Flying Circus auf die United Travellers und waren an nichts anderem interessiert als der Revanche für die knappe Niederlage im November dieser Saison. Für die Travellers ging es darum, die Chancen auf die Playoff-Plätze zu bewahren und an die großartigen Erfolge und tollen Spiele anzuknüpfen.

Beide Teams starteten gleich intensiv in die Partie und schenkten sich, außer sehr freundlichen Handshakes vor Anpfiff, nichts ? immerhin kennt man sich quasi in und auswendig, sind die Trainigszentren beider Teams nicht unweit voneinander entfernt im 17. Bezirk. Nach dem Tipp-Off waren die Korberfolge ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich auffallend absetzen, so dass das 1. Viertel mit 25:23 für die Travellers entschieden wurde, 2 tolle Feldwürfe von Stella Zilian und dem Neuzugang der Saison bei den Travellers, Miriam Heinz inkludiert. Auffallend jedoch, dass die Trillergeräusche der Pfeife nur auf einer Seite des Feldes zu funktionieren schien... Die Krusties durften 7 mal an die Linie, die Travellers kein einziges Mal.

Das 2. Viertel startete mit einigen Fehlwürfen auf beiden Seiten, ehe Rendl S., Reinboth T., Hamdi M. und Müler S. für die Travellers scorten. Kein Kraut der Travellers war allerdings gegen Nummer 31 der Krusties, Ahmadook N. und Nummer 7, Frey A. gewachsen. Sie waren, gemeinsam mit LeBron James ähm... bzw. Gajic N., die einzigen Krusties, die im 2. Abschnitt gescort haben. Halbzeit Pfiff: 43:44 aus Sicht der Travellers. Die Spielunterbrechung nutzten beide Teams um ihre Strategien zu überarbeiten ? die Stimmung war weiterhin am Kochen. Nach wie vor schienen die Trillergeräusche auf Urlaub gewesen zu sein. Krusties 9 Ausflüge an die Linie, Travellers 2.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Krusties wie gewohnt weg: Mit Freiwürfen von der Linie. LeBron Nebojsa verwandelt beide, gefolgt von Korberfolgen durch Jan Hulva von den Krusties ? der mit 22 Punkten an diesem Abend sein Season High feierte. 8 der 22 Erfolge kamen von der Linie. Auch der Rest des 3. Viertels gehörte den Krusties bzw. der Nummer 7, Astrid Frey. Sie scorte 12 ihrer insgesamt 27 Punkte in diesem Abschnitt, konnte allerdings ihre Freiwurfquote mit 0 von 3 nicht zwingend dramatisch in die Höhe bringen. Müller S. versenkte 2 3er in der 2. Minute für die Travellers, ansonsten blieben sie bis zur 5. Minute ohne Korberfolg. Es schien verhext...

Mit dem Seitenwechsel, wechselte auch die Unfunktionalität der umstrittenen Trillergeräusche: Die Krusties wanderten 9mal an die Linie. Die Travellers 2mal. Kritischer Moment des 3. Viertels: Stefan Rendl verletzte sich an der rechten Hand, der Wurfhand, die soviele schöne Travellers Momente in den letzten Saisonen beschert hat ? blieb aber tapfer und auch im Spiel. Endstand nach dem 3. Abschnitt 58:70 für die Krusties und auch Alexander Barotanyi von den Travellers trug sich in diesem Viertel in die Scoring Bestenliste ein.

Zu Beginn des 4. Viertels wurde die Taktik nochmal umgestellt. Die 2-3 Zone der Travellers machte den Krusties einige Schwierigkeiten, denen es, vor allem durch Mo Hamdi und Stefan Rendl geling, immer näher an die Krusties heranzukommen. Nach einem Offensivfoul, das mit einem technischen Foul von Ahmadook Nawras begleitet wurde, waren die Travellers auf 5 Punkte herangekommen. Doch das war dann auch schon der geringste Abstand für den Rest des Spiels. Nebojsa Gajic machte seinem Trikotnamen alle Ehre, versenkte Würfe in größter LeBron Manier, Astrid Frey kam zu freien Fastbreak Punkten und war eiskalt von der Baseline, Jan Hulva besuchte wiedermal die Linie und den Travellers war der Korb wie zugekleistert. Nichts ging rein. Am Ende des Tages ein verdienter Sieg für die Krusties, die den besseren Tag erwischt hatten, Treffsicherer waren und öfter an die Linie durften.