Cougars (89)
NamePFGFTFTA3PF
Drago Stijepic2534453
Christian Frank2185803
Diana Picorusevic1813431
Ágnes Rőth1550000
Hristo Novatchkov630002
Dagmar Labes310001
Michael Eichinger101201
Fritz Weinke000000
Spielbericht (Cougars)
Am Montag Abend kam es in der Mixed Basketball League zum ersten Duell zwischen den Cougars und den Basketbears.Sowohl der Titelverteidiger als auch der Liga-Neuzugang gingen noch ungeschlagen in diese Begegnung.

Geleitet wurde das Spiel vom Schiedsrichter-Duo Jäger und Radonjic.

Fans des gemischten Basketballs lachte das Herz, standen doch mit Röth, Picorusevic, Schicher, Leiss und Damian nicht weniger als fünf aktive AWBL-Spielerinnen auf dem Kunststoffboden des blauen Turnsaals in der Geringergasse. Aufseiten der Herren befanden sich zahlreiche Spieler aus der Wiener Landesliga und ein Vertreter aus der 2. Bundesliga am Feld. Einem Spitzenspiel auf hohem Niveau stand also nichts im Wege.

Die Cougars starteten mit Stijepic, Frank, Novatchkov, Röth und Picorusevic.
Die Bears mit Nikolic, Weber, Forster, Schicher und Leiss.

1. Viertel.
Die Cougars gewannen den Tipoff und konnten mit einem langen Pass von Stijepic auf Novatchkov bereits nach wenigen Sekunden die ersten Zähler verbuchen.Die Bears sahen sich mit einer dichten Zonenverteidigung konfrontiert und versuchten hauptsächlich mit Distanzwürfen in ihr Spiel zu finden, fürs erste ohne Erfolg. Die Cougars hingegen konnten sich innerhalb der ersten 4 Spielminuten mit einem 10-0 Run leicht absetzen. Erst der eingewechselte Chris Ruzicka verwandelte staubtrocken mit seinem ersten Ballkontakt einen Dreier und brachte somit etwas Aufwind für sein Team. Die nächsten 4 Minuten gehörten nahezu ganz den Bären die den Rückstand wieder komplett aufholten, ehe Diana Picorusevic zum Ende des Viertels mit zwei schnellen Vierern den Vorsprung der Berglöwen wieder auf 9 Punkte ausbauen konnte.

2. Viertel
Ein 12-0 Run der Basketbears, abgeschlossen mit einem Dreier von Forster, machte den Vorsprung der Cougars wieder vollkommen zunichte. Ein weiterer Dreier von Forster brachte den Liga-Neuling erstmals mit 3 Punkten in Führung, doch die Antwort von Stijepic zum erneuten Ausgleich folgte auf dem Fuße. Der Rest der ersten Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen und so ging es mit einem knappen plus 1 für die Bears in die Halbzeit (41:42).

3. Viertel
Im dritten Spielabschnitt starteten die Cougars wieder stärker - und wie auch noch! Röth, Picorusevic und Stijepic zeigten sich treffsicher aus der Distanz und auch Frank, der im 2. Viertel fast komplett untertauchte, konnte wieder mehr in Erscheinung treten. Das Highlight des Spiels, ein Zuckerpass von Stijepic auf Agnes Röth durch mehrere Verteidiger, führte zu drei weiteren leichten Punkten und brachte die Bears in starke Bedrängnis. Der Rückstand betrug bereits 25 Punkte, den Ruzicka und Weber am Ende des Viertels noch etwas verkürzen konnten.

4. Viertel
Mit einer komfortablen 21 Punkte Führung zugunsten der Raubkatzen ging es in das letzte Viertel. Aber wer dachte, das wäre bereits die Entscheidung gewesen, lag sehr falsch. Mit aggressiver Full-court-press konnten die Basketbears den Spielaufbau der Cougars stark unter Druck setzen und zahlreiche Turnovers erzwingen, die zu schnellen und leichten Punkten führten. Das Momentum war nun klar auf Seiten der Bären und bereits nach vier Minuten war der Vorsprung auf 10 Punkte geschmolzen. Erst danach konnte die Offensive der Cougars wieder scoren und für etwas Entlastung sorgen. Doch die Bären kämpften weiter! Mit 1:20 auf der Uhr kam ein nervenstarker Sebastian Kühnl-Brady in zwei aufeinanderfolgenden Possessions zu weit offenen 3-Punkte Würfen und versenkte diese eiskalt! Stand -3 mit 50 Sekunden übrig auf der Uhr! Im darauffolgenden Angriff der Cougars wurde Frank beim Kampf um den Offensiv-Rebound gefoult und an die Linie geschickt. Beide Würfe konnten versenkt werden. Schnell versuchten die Bears den Rückstand nochmals zu verkürzen, doch diesmal wurde besser verteidigt und ein Fehlwurf erzwungen. Die Cougars pflückten sich den Rebound und sicherten sich mit einem letzten Angriff den achten Sieg in Folge (89:82).

Wir bedanken uns bei den Schiedsrichtern und den Spielern der Basketbears für das sehr harte aber fair geführte Match!